Anna Schäffer

Heiligsprechung

Am Sonntag den 21.10.2012 wurde Anna Schäfer als letzte Deutsche von Papst Benedikt XVI. in Rom heiliggesprochen.

Biographie

Anna Schäffer wurde in Dorf Mindelstetten (zwischen Ingolstadt und Regensburg) als Tochter eines Schreiners (Die „Schreiner Nandl von Mindelstetten“, wie Anna Schäffer vom Volk liebevoll genannt wird) geboren und getauft. Die kinderreiche Familie lebte in bescheidenen Verhältnissen. Als Anna 1894 zur ersten heiligen Kommunion gehen durfte, bot sie ihr Leben dem Heiland als Opfer an. Mit 13 Jahren kam sie in den Dienst nach Regensburg. Hier hoffte sie die Aussteuer für die Aufnahme in einen Orden verdienen zu können, da sie Missionsschwester werden wollte. Nach dem Tode ihres Vaters 1896 diente sie in Landshut, als Haushaltshilfe bei einem Landshuter Amtsgerichtsrat. Sie fand im Forsthaus zu Stammham eine neue Stelle. Am 4. Februar 1901 hatte sie in der Waschküche einen Unfall. Sie glitt aus und rutschte mit beiden Beinen bis über die Knie in den Kessel mit kochender Lauge. Damit begann ihre Leidenszeit, welche sie sich zur Sühne Gott darzubringen bereit war. 25 Jahre lang bis zu ihrem Tode war sie ans Krankenbett gebunden.

Quelle und weitere Informationen bei kathpedia.com

 

Letzte Änderung: 9. Januar 2015

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