Wer sind wir?

Die Geschichte des Pilgerzentrums

Als pastorale Antwort auf den deutschsprachigen Pilgerstrom zum Heiligen Jahr 1975 richtete die deutsche Bischofskonferenz ein „Deutsches Pilgerbüro“ ein. Dort erhielten die Pilger allgemeine Informationen bzgl. Ihres Aufenthaltes in Rom, praktische Hilfestellungen sowie offizielle Mitteilungen, liturgische Materialien und Pilgerbücher.

Diesen Dienst des außerordentlichen Büros, das mit Ende des Heiligen Jahres wieder geschlossen wurde, nahmen die Pilger dankbar an.

Nach einem Rückgang der Pilgerströme im Jahr 1976 stiegen die Zahlen der Pilger unter dem Pontifikat Johannes Paul II. stetig an, und schon bald wurde das Fehlen eines deutschsprachigen Zentrums als großer Mangel erfahren.

Die Verantwortlichen im Auslandsekretariat der deutschen Bischofskonferenz sahen den wachsenden Besucherstrom zu den heiligen Stätten und suchten nach einer Lösung, wie dem Wunsch nach praktischer Hilfe und Begleitung in der eigenen Sprache entsprochen werden konnte.

Der Ruf nach seelsorglicher Betreuung und der Wunsch nach Präsenz an wichtigen Stätten der Christenheit veranlassten das Auslandssekretariat, am 1. Juni 1980  –  nach Jerusalem und Lourdes  –  auch in Rom ein Pilgerzentrum einzurichten.

Es hat damit die Aufgaben der deutschsprachigen Abteilung der „Peregrinatio ad Petri Sedem“ übernommen, einer Einrichtung des Heiligen Stuhls, die 1933 von Papst Pius XI. gegründet worden war, um Pilger auf ihrem Weg nach und in Rom zu unterstützen.

Gegenwart

Nach dem Aufbau des Pilgerzentrums und der jahrelangen Leitung durch Don Antonio Tedesco, zog das Pilgerzentrum im Frühjahr 2009 von der Via della Conciliazione in die neuen Räumlichkeiten in der Via del Banco di S. Spirito 56, gegenüber der Engelsburg, direkt am altehrwürdigen Pilgerweg, der über Jahrhunderte hinweg die Menschen zum Petrusgrab führte.

Am 1. November 2013 wurde die Leitung des Pilgerzentrum  Herrn Pfarrer Werner Demmel aus der Erzdiözese München und Freising anvertraut; zusammen mit engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bietet er Hilfe und Begleitung in praktischen wie auch in spirituellen Bedürfnissen der Pilger an.

Träger des Pilgerzentrums Rom ist das Katholische Auslandssekretariat der Deutschen Bischofskonferenz – KAS – , welches durch die finanzielle Ausstattung die Arbeit des Zentrums ermöglicht.

Seit April 2015 hat das Pilgerzentrum Rom die Rechtsform einer italienischen Stiftung mit dem Namen „Fondazione Filippo Neri ONLUS“.

Letzte Änderung: 16. Juni 2016

Comments are closed.